Beschreibung
Dieser Rundgang zum jüdischen Erbe in Triest zeigt eine Seite der Stadt, an der viele Besucher achtlos vorbeigehen. Drei Stunden lang begleitet dich ein Guide vom früheren Ghetto der Gemeinde bis in die elegante Innenstadt und zeichnet nach, wie die jüdische Gemeinde in der Hafenstadt ankam und das wirtschaftliche, kulturelle und geistige Leben mitprägte.
Triest verband Italien, die Donaumonarchie und Mitteleuropa miteinander. In diesem Spannungsfeld spielen die Geschichten, die du unterwegs hörst: von Händlern, Bankiers und Intellektuellen, aber auch von Schriftstellern wie Italo Svevo und Umberto Saba. Der Weg verbindet bekannte Orte mit Gassen und Gebäuden, in denen sich früher der jüdische Alltag abspielte.
- Die Synagoge von Triest, eine der eindrucksvollsten Europas und ein Symbol für Emanzipation und Integration
- das ehemalige Ghetto mit seinen Straßen und Häusern
- die Rolle des Hafens für jüdische Migration, zionistische Aktivität und die Seewege
Auch das 20. Jahrhundert kommt zur Sprache: Der Guide ordnet die Risiera di San Sabba, eine der ergreifendsten Holocaust-Gedenkstätten Italiens, in ihren historischen Zusammenhang ein. Zum Schluss wird deutlich, dass jüdisches Leben in Triest keine abgeschlossene Vergangenheit ist, sondern bis heute weiterlebt. Als Erweiterung lassen sich die Risiera di San Sabba und der jüdische Friedhof separat besuchen. Bitte trag keine Kleidung mit offenen Schultern und keine Shorts.